Information zu Ihren steuerlich absetzbaren Beiträgen
Hier finden Sie Antworten auf Fragen zur Bescheinigung "Information zu Ihren steuerlich absetzbaren Beiträgen für 2018", die wir Ende Februar 2019 an unsere Kunden verschicken.

Bitte beachten Sie: Die aufgeführten Informationen und Tipps stellen keine verbindliche steuerliche Auskunft dar.
Die Bescheinigung orientiert sich an den Feldern der Steuererklärung (Anlage Vorsorgeaufwand). So wollen wir es Ihnen leichter machen, die Beträge in Ihre Steuererklärung zu übertragen. Auf der Rückseite finden Sie zusätzlich eine Ausfüllhilfe.
Der "Geschuldete Beitrag" entspricht dem vertraglich vereinbarten Basisabsicherungsbeitrag für 2018. Wenn der gezahlte Beitrag höher ist als der "Geschuldete Beitrag", sind wir verpflichtet, der Finanzbehörde die Höhe des "Geschuldeten Beitrags" mitzuteilen. Denn in diesen Fällen prüft das Finanzamt, in welchem Umfang die Vorauszahlung im Jahr der Zahlung steuerlich geltend gemacht werden kann. Auf der Steuererklärung müssen Sie den "Geschuldeten Beitrag" nicht angeben.
Krankheitskosten-Vollversicherung: 
Beiträge für einen sog. Basis-Krankenschutz (Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung - GKV) werden steuerlich unbegrenzt als Vorsorgeaufwendungen anerkannt. Für die Berechnung dieses Betrages gibt es eine für alle privaten Krankenversicherer verbindliche Rechtsverordnung (KVBEVO). Höherwertige Gesundheitsleistungen als in der GKV wie bspw. die Chefarztbehandlung im Krankenhaus führen zu einem Abschlag in Ihrem Tarif. Je nach Leistungsumfang Ihrer Krankheitskosten-Vollversicherung können Sie in der Regel etwa 80-95 % unbegrenzt steuerlich absetzen. Dies gilt auch für Anwartschaftsbeiträge bzw. Optionen auf eine Krankheitskosten-Vollversicherung.

Pflege-Pflichtversicherung: 
Beiträge für eine Pflege-Pflichtversicherung können in vollem Umfang steuerlich unbegrenzt als Vorsorgeaufwendungen angesetzt werden, also zu 100 %. Dies gilt auch für Anwartschaftsbeiträge auf eine Pflege-Pflichtversicherung.

Beiträge für folgende Versicherungen sind nicht steuerlich unbegrenzt absetzbar:
  • Krankentagegeld-Versicherungen,
  • Krankenhaustagegeld-Versicherungen,
  • Wahlleistungstarife (Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus und Chefarztbehandlung),
  • Urlaubsreiseversicherungen,
  • Zusatzversicherungen,
  • Ergänzungstarife zur Beihilfe über dem GKV-Niveau sowie Pflegezusatztarife.

Sie können Beiträge für derartige Versicherungen aber als weitere Vorsorgeaufwendungen geltend machen, wenn Sie mit Ihrem Kranken-Basisschutz und Ihrer Pflege-Pflichtversicherung folgende Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen noch nicht erreicht haben:

  • 1.900 €/Jahr für Angestellte, Beamte, Rentner und
  • 2.800 €/Jahr für Selbstständige
  • Bei zusammen veranlagten Ehegatten werden die Höchstbeträge addiert.

Beispiel:
Sie geben für Ihren Basis-Krankenschutz und Ihre Pflege-Pflichtversicherung im Jahr 1.500 € aus. Als Angestellter mit einem Höchstbetrag von 1.900 € für Vorsorgeaufwendungen hätten Sie den Differenzbetrag von 400 € zur Verfügung, um weitere Vorsorgeaufwendungen geltend zu machen, als Selbstständiger 1.300 €. Würden Sie für Ihren Basis-Krankenschutz und Ihre Pflege-Pflichtversicherung im Jahr 6.000 € ausgeben, könnten Sie diese 6.000 € voll steuerlich geltend machen, darüber hinaus aber keine weiteren Vorsorgeaufwendungen ansetzen.

Als Steuerpflichtige/r können Sie neben Ihren eigenen Beiträgen auch die von Ihnen aufgewendeten Beiträge steuerlich geltend machen. Für:
  • Ihr/e Kind/er, für das/die Sie Anspruch auf den Kinderfreibetrag oder Kindergeld haben,
  • Ihre/n Ehegatten/in,
  • Ihre/n Lebenspartner/in, im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes.
Vorauszahlungen für künftige Beitragsjahre können bis zum zweieinhalbfachen des aktuellen Jahresbeitrags im Jahr der Zahlung steuerlich berücksichtigt werden. Sofern Sie Interesse an einer Vorauszahlung haben, wenden Sie sich bitte vorab an uns. Ob sich durch eine Vorauszahlung für Sie steuerliche Vorteile ergeben, hängt von Ihrer individuellen Situation ab. Kontaktieren Sie hierzu bitte Ihren Steuerberater.
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4. Was muss ich darüber hinaus berücksichtigen?

Das Finanzamt akzeptiert nur Beiträge, die Sie tatsächlich aufgewendet haben. Deswegen reduzieren beispielsweise ein Arbeitgeberzuschuss, eine Beitragsrückerstattung oder eine Bonusauszahlung Ihren steuerlich unbegrenzt absetzbaren Beitrag.

Bitte beachten Sie folgende Regeln:

  • Risikozuschlag/gesetzlicher Zuschlag:
    Der gesetzliche Zuschlag und Risikozuschläge können zum gleichen Prozentsatz wie die zugrunde liegende Krankheitskosten-Vollversicherung abgesetzt werden.

  • Tarif mit Selbstbehalt:
    Ein Selbstbehalt kann in diesem Zusammenhang steuerlich nicht geltend gemacht werden, ggf. aber als „außergewöhnliche Belastung“ in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden.

  • Beitragsrückerstattung/Bonuszahlung:
    Eine Beitragsrückerstattung reduziert Ihren steuerlich unbegrenzt absetzbaren Beitrag in der Krankheitskosten-Vollversicherung im Jahr der Auszahlung in Höhe des Anteils, der sich auf den Basis-Krankenschutz bezieht. Gleiches gilt für eine Bonuszahlung.

  • Arbeitgeberzuschuss:
    Der Arbeitgeberzuschuss zu Ihrer Krankenversicherung als Angestellter reduziert Ihren unbegrenzt steuerlich abzugsfähigen Krankheitskosten-Vollversicherungsbeitrag sowie Ihren Pflege-Pflichtversicherungsbeitrag. Der Arbeitgeberzuschuss wird immer in voller Höhe abgezogen.

  • Modifizierte Beitragszahlung (MBZ):
    Sie können den höheren Beitrag, den Sie aufgrund der vereinbarten modifizierten Beitragszahlung bei der HALLESCHE (Sonderbedingungen MBZ bzw. MBZflex) heute bezahlen, steuerlich zum gleichen Prozentsatz geltend machen, wie Ihre zugrunde liegenden Krankheitskostentarife. Im Rentenalter können Sie allerdings nur den reduzierten Beitrag steuerlich absetzen, den Sie auch tatsächlich bezahlen. Beachten Sie dabei, dass Sie als Rentner in der Regel einen deutlich geringeren Steuersatz haben.

  • Beitragsrückstände:
    Wird ein Teil der Beiträge im Jahr 2018 nicht bezahlt, kann dieser auch nicht steuerlich geltend gemacht werden.

  • Mahn- und Prämienzuschläge:
    Mahn- und Prämienzuschläge können steuerlich nicht berücksichtigt werden.

 

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5. Wie kann ich die Beiträge steuerlich geltend machen?
Arbeitnehmer/Beamte: Ihr Arbeitgeber/Dienstherr berücksichtigt im Lohnsteuerabzugsverfahren die von Ihnen für Ihren Basis-Krankenschutz und Ihre Pflege-Pflichtversicherung gezahlten Beiträge. Hierfür stellen wir Ihnen eine „Steuer-Bescheinigung“ aus. Liegt diese nicht vor, setzt Ihr Arbeitgeber eine Pauschale an. Diese beträgt 12 % Ihres Arbeitslohns, max. jedoch 1.900 € in den Steuerklassen I, II, IV, V, VI und 3.000 € in der Steuerklasse III.

Selbstständige: Als Selbstständige/r können Sie Ihre unbegrenzt absetzbaren Beiträge bereits bei der Festsetzung der Einkommensteuer-Vorauszahlung berücksichtigen lassen.

Rentner: Als Rentner/in können Sie Ihre unbegrenzt absetzbaren Beiträge im Falle der Festsetzung einer Einkommensteuer-Vorauszahlung berücksichtigen lassen.

Da es sich hier nur um eine vorläufige Berücksichtigung handelt, findet die „Endabrechnung“ über die Steuererklärung statt. Das Finanzamt erkennt dabei nur Ihre tatsächlichen Aufwendungen für den Basis-Krankenschutz und die Pflege-Pflichtversicherung an. Die steuerlich absetzbaren Beiträge werden vom Steuerpflichtigen in der „Anlage Vorsorgeaufwand“ zur Steuererklärung eingetragen. Die entsprechenden Beiträge entnehmen Sie bitte der "Information zu Ihren steuerlich absetzbaren Beiträgen für 2018" (siehe dazu auch Nr. 6), die Sie von der HALLESCHE erhalten haben. Die Höhe Ihrer tatsächlichen Aufwendungen werden im Februar 2019 an die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) bei der Deutschen Rentenversicherung Bund übermittelt. Diese Übermittlung ist gemäß Einkommensteuergesetz vorgesehen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie der Übermittlung nicht widersprochen haben, sofern Sie vor dem 31.12.2009 bereits bei der HALLESCHE versichert waren. Falls Ihr Versicherungsverhältnis nach dem 01.01.2010 begonnen hat, müssen Sie der Datenübermittlung zugestimmt haben.

Liegt keine Einwilligung von Ihnen vor, werden wir nichts an die oben genannte Finanzbehörde übermitteln. Sie können dann allerdings Ihre Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge maximal im Rahmen der Höchstbeiträge für Vorsorgeaufwendungen berücksichtigen lassen.
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6. Wofür benötige ich die "Information zu Ihren steuerlich absetzbaren Beiträgen für 2018"?
Auf dieser Information für das Jahr 2018 sind die von Ihnen tatsächlich gezahlten und ggf. an Sie zurückerstatteten Beiträge zu Ihrer Basis-Krankenversicherung und Pflege-Pflichtversicherung aufgeführt. Diese übermitteln wir - bei Vorlage der Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) - parallel an die Finanzbehörde. Darüber hinaus finden Sie Ihre über die Basisabsicherung hinausgehenden Beiträge auf dieser Bescheinigung (abzüglich der ggf. an Sie ausbezahlten Beiträge). Diese hingegen übermitteln wir nicht an die Finanzbehörde.

Sie können die ausgewiesenen Beiträge für Ihre Steuererklärung 2018 verwenden.

Sofern uns keine Steuer-ID vorliegt, übermitteln wir die Beiträge nicht an die Finanzbehörde. Dennoch erhalten Sie im Februar 2019 die Information zu Ihren steuerlich absetzbaren Beiträgen für 2018 von der HALLESCHE, damit Sie Ihre absetzbaren Beiträge in Ihrer Steuererklärung eintragen und ggf. geltend machen können.
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7. Warum erhalte ich die "Information zu den steuerlich absetzbaren Beiträgen für 2018", obwohl ich weder in Deutschland wohne noch steuerpflichtig bin?
Sofern Sie in Deutschland weder wohnhaft noch steuerpflichtig sind, sind Sie von den einkommenssteuerrechtlichen Regelungen des Bürgerentlastungsgesetzes nicht betroffen. Wenn Sie bereits seit vielen Jahren im Ausland wohnhaft sind, wurde Ihnen keine Steuer-ID zugeteilt. Bitte ignorieren Sie deshalb die entsprechende Bescheinigung. In unseren Kundendaten ist nicht hinterlegt, ob oder in welchem Land die steuerliche Veranlagung einer Person erfolgt. Daher können wir Sie vom Versand der Schreiben nicht rausnehmen – wir bitten Sie um Ihr Verständnis!
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8. Was ist die Steueridentifikations-Nummer (Steuer-ID) und wofür wird diese benötigt?
Jeder Einwohner in Deutschland hat eine Steuer-ID vom Bundeszentralamt für Steuern zugeteilt bekommen. Kinder erhalten diese mit ihrer Geburt. Sofern Sie Ihre Steuer-ID nicht kennen, teilt Ihnen das Bundeszentralamt für Steuern diese auf Anfrage schriftlich mit.

Die Steuer-ID ermöglicht es dem Finanzamt, die übermittelten Beiträge zweifelsfrei zuzuordnen. Wenn Sie uns die Steuer-ID nicht bereits im Antrag mitgeteilt haben, sind wir dazu berechtigt, diese beim Bundeszentralamt für Steuern zu erfragen - selbstverständlich jedoch nur dann, wenn Sie der Datenübermittlung an die Finanzbehörde zugestimmt haben.
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9. Wie wurde ich über die Datenübermittlung informiert?
Je nach Vertragsschluss gelten unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen:

  • Kunden mit Vertragsschlüssen vor dem 31.12.2009 wurden Anfang April 2010 über die Kundenzeitschrift EINBLICK oder mit einem separaten Anschreiben über die Datenübermittlung an die Finanzbehörde informiert. Für Versicherte, die dagegen keinen Widerspruch eingelegt haben (es bestand eine vierwöchige Widerspruchsfrist), werden die Beiträge übermittelt.

  • Kunden mit Vertragsschlüssen seit dem 01.01.2010 wurden bei Antragstellung schriftlich befragt, ob der Übermittlung der Beitragsdaten an die Finanzbehörden zugestimmt wird.
Grundsätzlich gilt die Zustimmung auch für die folgenden Beitragsjahre. Ein Widerspruch zur Datenübermittlung ist nur für zukünftige Beitragsjahre möglich.
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10. Was passiert, wenn ich der Datenübermittlung widerspreche?
Ein Widerspruch zur Datenübermittlung ist nur für künftige Beitragsjahre möglich. Ein Widerspruch hat zur Folge, dass wir Ihre Beiträge künftig nicht an die Finanzbehörde übermitteln. Allerdings können Sie dann Ihre Kranken- und Pflege-Pflichtversicherungsbeiträge nur bis maximal zu den Höchstbeträgen (siehe dazu Frage 3) für Vorsorgeaufwendungen ansetzen.

Ein Widerspruch kann innerhalb von 2 Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Beiträge geleistet werden, zurückgenommen werden. Ein Beispiel: Im Jahr 2019 können Sie nachträglich die Einwilligung zur Datenübermittlung für Beiträge ab 2017 erteilen. Die von uns dann an die Finanzbehörde übermittelten Beiträge können dadurch nachträglich steuerlich berücksichtigt werden.
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11. Was ist unter der "Günstigerprüfung" zu verstehen?
Das Finanzamt prüft bei Ihrer Steuererklärung im Rahmen der sogenannten »Günstigerprüfung«, ob für Sie die bis 2004 geltende Regelung zur steuerlichen Absetzbarkeit von Vorsorgeaufwendungen (vor Einführung des Alterseinkünftegesetz in 2005) günstiger wäre als die derzeit geltende Regelung. Ist die alte Regelung günstiger, wird diese automatisch vom Finanzamt berücksichtigt. Dies kann dazu führen, dass (v. a. bei Selbstständigen und Beamten) das Bürgerentlastungsgesetz keinen unmittelbaren steuerlichen Vorteil bringt und die alte Regelung angewendet wird.

Die Günstigerprüfung läuft bis 2019, wobei ab 2011 die nach altem Recht bestehenden Obergrenzen sukzessive reduziert werden.
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12. Warum weichen die Beiträge auf den verschiedenen Bescheinigungen voneinander ab?
Auf Ihrer Steuer-Bescheinigung wird der Basisanteil Ihrer Krankheitskosten-Vollversicherung und Ihrer Pflege-Pflichtversicherung ausgewiesen, damit Ihr Arbeitgeber diesen Betrag bei der Lohnsteuerberechnung berücksichtigen kann. Als Bescheinigung für die Zukunft können Beitragsrückerstattungen, Überzahlungen oder Zahlungsrückstände jedoch nicht berücksichtigt werden.

Auf der Information zu Ihren steuerlich absetzbaren Beiträgen für 2018 sind dagegen die tatsächlich von Ihnen gezahlten und ggf. an Sie zurückerstatteten Beiträge zu Ihrer Basis-Krankenversicherung und Pflege-Pflichtversicherung aufgeführt. Darüber hinaus finden Sie auf dieser Bescheinigung Ihre über die Basisabsicherung hinausgehenden Beiträge (abzüglich der ggf. an Sie ausbezahlten Beiträge). Die Bescheinigung dient als Nachweis für Ihre Steuererklärung.

Auf der Arbeitgeberzuschuss-Bescheinigung für das Jahr 2019 sind die Beiträge für alle Tarife enthalten, für die Sie das Recht auf einen Arbeitgeberzuschuss haben. Die Arbeitgeber zahlen dabei auch für Beitragsbestandteile Zuschüsse, die über die Basisabsicherung hinausgehen (z. B. für stationäre Wahlleistungen oder für Zahnleistungen).

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